Mandeln und Walnüsse - gut fürs Herz

Epidemiologische und klinische Studien belegen, dass ein regelmäßiger Nussverzehr das Risiko gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann. Diese kardio-protektiven Effekte des Nussverzehrs werden vor allem auf die Cholesterin-senkende Wirkung von Nüssen zurückgeführt. Besonders das günstige Fettsäurenmuster der Nüsse mit einem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren spielt dabei eine entscheidende Rolle.

In vitro und in vivo Untersuchungen konnten zeigen, dass Polyphenole, welche in Rotwein, grünem Tee und Schokolade enthalten sind, das Risiko gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Dies wird durch eine Verbesserung des antioxidativen Status und einer Verminderung der Lipidperoxidation begründet.

Der langfristige Einfluss von ungesättigten Fettsäuren aus Walnüssen auf die diabetische Stoffwechsellage

Die meisten diätetischen Maßnahmen in der Therapie des Diabetes Typ 2 zeigen zwar kurzfristige metabolische Verbesserungen, doch langfristige Erfolge bleiben weiterhin eine Herausforderung. Den Nahrungsfetten, besonders den ungesättigte Fettsäuren (PUFA), kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

Paranüsse verbessern den Selenstatus und den oxidativen Schutz bei Dialyse-Patienten

Zwischen 20 und 50 % der Patienten, die sich mehrmals wöchentlich der Dialyse ("Blutwäsche") unterziehen müssen, haben einen mangelhaften Ernährungszustand, denn es kommt sowohl zum Verlust von Nährstoffen als auch zu Protein-abbauenden Prozessen(2). Chronische Entzündungsreaktionen zeigen sich bei niereninsuffizienten Patienten besonders häufig, unter anderem infolge der Bedingungen der Dialyse und durch Urämie-assoziierte Faktoren. In der Folge entwickelt sich eine verstärkte pro-oxydative Aktivität und damit eine reduzierte oxydative Abwehr. Niereninsuffiziente, dialysepflichtige Patienten haben häufig einen erniedrigten Plasma-Selenspiegel.

Stoffwechsel unter Kontrolle

Haselnüsse:

  • als Antioxidans ähnlich wertvoll wie Tee und Schokolade
  • hohe Werte an Vitamin E und Polyphenolen

Schon in der Steinzeit gehörte die Haselnuss zur Ernährung des Menschen. Heute zählt sie immerhin zu den bekannteren Nusssorten, doch im Vergleich zur Walnuss werden ihre gesundheitlichen Vorzüge eher wenig gewürdigt. Dabei unterstreichen neuere Studien, dass auch die Frucht des Corylus maxima, wie der Haselnussstrauch botanisch heißt, ein interessantes Profil an medizinisch wirksamen Stoffen enthält - und als fester Bestandteil der Ernährung vor schweren Erkrankungen schützen kann.

Macadamianuss, die "Königin der Nüsse"

Macadamianüsse wurden 1857 in den tropischen Regenwäldern in Queensland (Australien) entdeckt. In den 60er Jahren kamen sie nach Deutschland und erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit. Heute werden Macadamianüsse vorwiegend in Australien, Südafrika, Hawaii und Kenia angebaut.

Macadamianüsse haben unter den Nüssen den höchsten Fettgehalt, doch dieser hohe Fettanteil ist kein Grund die "Königin der Nüsse" zu meiden. Da sich der Fettgehalt (73 g/100 g) in ca. 82,5% einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure), knapp 2% mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure) und nur ca. 16% gesättigte Fettsäure (Palmitinsäure) aufteilt.