Walnüsse helfen dem Magen gesund zu bleiben

Eine sehr häufige Magen- und Darminfektion entsteht durch das hochansteckende Bakterium Heliobacter pylori, welches sich in der Schleimhaut des Magens ansiedelt und dort zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen kann. Während Kinder und Jugendliche die Infektion nur selten bemerken, kann es bei Erwachsenen zu Gastritis und Geschwüren führen. Fettreiche Nahrung, Alkohol und Nikotin führen zu einer Schwächung der Magenschleimhaut, womit das Bakterium ein leichtes Spiel hat sich am Organ anzusiedeln. Folglich müssen Patienten daraufhin antibiotisch behandelt werden und das sehr oft wiederholend.

Effekte der Paranuss bei Dialyse-Patienten 12 Monate nach der Intervention

Bei dialysepflichtigen Patienten haben die Nieren die Fähigkeit verloren, verschiedene Blutinhaltsstoffe mit dem Urin auszuscheiden und/oder zu metabolisieren. Die Akkumulation dieser Giftstoffe im Körper kann u.a. zu Anämie, Immundysfunktion und Bluthochdruck führen. Bei der Hämodialyse (einem Blutreinigungsverfahren) wird das Blut außerhalb des Körpers von den Giftstoffen, wozu u.a. die harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure und Ammoniak), Phosphor, Parathormon und Leptin gehören, gereinigt.

Haben Sie das schon gewusst…

Nüsse sind cholesterinfrei und randvoll gestopft mit wichtigen Nährstoffen, einschließlich Proteinen und Ballaststoffen. Außerdem sind sie eine einzigartige Quelle für Vitamine, wie z.B. Folsäure, Niacin, Vitamin E und B6, und Mineralien wie Magnesium, Kupfer, Zink, Selen, Phosphor und Kalium.

Es stimmt, dass Nüsse einen relativ hohen Fettgehalt haben, jedoch handelt es sich dabei meist um ungesättigtes Fett. Es ist wichtig, nicht nur den Fettgehalt in der Ernährung zu bedenken, sondern auch die Fettart. Gesättigte Fettsäuren erhöhen den Blut-Cholesterinspiegel und erhöhen damit das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren dagegen können das als umgangssprachlich „schlechte LDL-Cholesterin“ bezeichnete Lipoprotein mit geringer Dichte senken.

Pistazien und Melatonin

Eine von Forschern an der Louisiana State University durchgeführte Studie ergab, dass Pistazien signifikante Mengen an Melatonin enthalten, viel mehr als die meisten Früchte, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Samen.

Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse produziert wird, um die innere biologische Uhr des Körpers zu regulieren und den täglichen Schlafkreislauf zu steuern. Substituiert wird dieses Hormon von Menschen mit Schlaflosigkeit oder unregelmäßigen Schlafmustern, hervorgerufen durch häufiges Reisen, Schichtarbeit oder auch Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

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