Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Vorteile von Nüssen in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden vielfach von epidemiologischen und klinischen Studien beschrieben (2,3,4).

Wissenschaftliche Studien haben deutlich gezeigt, dass der Verzehr von Nüssen eine Cholesterin-senkende Wirkung, gerade im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung, hat.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Nummer eins der Todesursachen weltweit (5).

Nach der „International Society of Hypertension (ISH)“ ist hoher Blutdruck (Hypertonie) der Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sein Auftreten wird voraussichtlich in den kommenden Jahren erheblich zunehmen.

Die Zahl der von Bluthochdruck betroffenen Menschen dürfte in der Tat bis 2025 (6) auf 1,56 Milliarden Menschen weltweit ansteigen.

Nüsse weisen einen niedrigen Natriumgehalt auf, was mit einem geringeren Risiko von Bluthochdruck in einigen Studien verbunden war (7). Eine Studie von 2009 beobachtete, dass Nussverzehr mit einem geringeren Bluthochdruck Risiko einherging (8).

Eine Studie, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurde beobachtete, dass Nussverzehr mit einer Abnahme des Gesamtcholesterins, des LDL "schlechtem Cholesterins“ und der Triglyceride assoziiert war. Es stellte sich auch heraus, dass Nussverzehr im Allgemeinen, im Gegensatz zum Verzehr nur einer bestimmten Sorte, der Hauptgrund für diesen Rückgang war (9).

Einer anderen Studie gemäß, können Walnüsse die Endothel-Funktion verbessern. Sie verringern sowohl den oxidativen Stress und einige Entzündungsmarker und erhöhen den Cholesterin-Efflux (10).

Es gab einige wissenschaftliche Studien über Trockenfrüchte und kardiometabolische Risikofaktoren, die darauf hindeuten, dass sie die postprandiale Insulinreaktion senken, die Zuckerabsorption modulieren (Glykämischer Index), die Sättigung fördern und eine positive Wirkung auf den Blutdruck haben können (11,12).

Eine Studie von 2009 beobachtete, dass schon das Ersetzen einer ungesunden Zwischenmalzeit durch Obst, Trockenfrüchte oder ungesalzener Nüsse pro Tag, mit einem niedrigeren kardiovaskulären Risiko verbunden ist. Es wird geschätzt, dass etwa 6.000 Fälle von Herz-Kreislauf- Erkrankungen pro Jahr so in Großbritannien zu verhindern wären (13).

Quelle „INC Pressemitteilung November 2016“

Literaturübersicht
  1. World Health Organization (http://www.who.int/topics/diet/en/%20)
  2. Ros, E. (2010). Health benefits of nut consumption. Nutrients, 2(7), 652-682.
  3. Ros, E. (2009). Nuts and novel biomarkers of cardiovascular disease. The American journal of clinical nutrition, 89(5), 1649S-1656S.
  4. Estruch, Ramón, et al. "Primary prevention of cardiovascular disease with a Mediterranean diet." New England Journal of Medicine 368.14 (2013): 1279-1290.
  5. World Health Organization (http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs317/en/)
  6. International Society of Hypertension (http://ish-world.com/public/background-info.htm)
  7. Sacks, F. M., Svetkey, L. P., Vollmer, W. M., Appel, L. J., Bray, G. A., Harsha, D., ... & Karanja, N. (2001). Effects on blood pressure of reduced dietary sodium and the Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH) diet. New England journal of medicine, 344(1), 3-10.
  8. Djoussé, L., Rudich, T., & Gaziano, J. M. (2009). Nut consumption and risk of hypertension in US male physicians. Clinical Nutrition, 28(1), 10-14.
  9. Del Gobbo, L. C., Falk, M. C., Feldman, R., Lewis, K., & Mozaffarian, D. (2015). Effects of tree nuts on blood lipids, apolipoproteins, and blood pressure: systematic review, meta-analysis, and dose-response of 61 controlled intervention trials. The American journal of clinical nutrition, 102(6), 1347-1356.
  10. Kris-Etherton, P. M. (2014). Walnuts decrease risk of cardiovascular disease: a summary of efficacy and biologic mechanisms. The Journal of nutrition, 144(4), 547S-554S.
  11. Carughi, A., Feeney, M. J., Kris-Etherton, P., Fulgoni, V., Kendall, C. W., Bulló, M., & Webb, D. (2016). Pairing nuts and dried fruit for cardiometabolic health. Nutrition journal, 15(1), 1.
  12. Furchner-Evanson, A., Petrisko, Y., Howarth, L., Nemoseck, T., & Kern, M. (2010). Type of snack influences satiety responses in adult women. Appetite, 54(3), 564-569.
  13. Lloyd-Williams, F., Mwatsama, M., Ireland, R., & Capewell, S. (2009). Small changes in snacking behaviour: the potential impact on CVD mortality. Public health nutrition, 12(06), 871-876.